suchen: 
Navigation oben
Navigationspfad
rechte Marginalspalte

Seiteninhalt

Elektrotechnik

Innerhalb der letzten Jahre haben sich die Installationsbestimmungen teilweise geändert. Praxisprobleme werden teilweise nicht eindeutig in den Installationsbestimmungen beschrieben.
Der Fundamenterder als Teil der elektrischen Anlage birgt die Problematik, dass die Anlage nicht vom Elektrohandwerk errichtet wird, sondern vom Bauhandwerk, obwohl der Elektrofachbetrieb nachher mit der Inbetriebnahme der gesamten elektrischen Anlage zuständig und verantwortlich ist. Wichtig ist deshalb, dass der eingebaute Fundamenterder durch das Baugewerk bereits in der Entstehungsphase durch den Elektriker / Elektrofachbetrieb auf seine ordnungsgemäße Errichtung hin geprüft wird und die Einhaltung der DIN 18014 dokumentiert wird.
Die Installationsnormenreihe VDE 0100 stellt die Anforderungen zur Planung und Installation von sicheren elektrischen Anlagen dar. Die DIN VDE 0100-443 regelt die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen gegen Überspannungen infolge atmosphärischer Einflüsse oder durch Schalthandlungen. DIN VDE 0100-534 beschreibt die Auswahl, Planung und Errichtung von Überspannung-Schutzeinrichtungen (SPD) zum Schutz bei transienten Überspannungen nach DIN VDE 0100-443. Diese beiden Normen wurden vor kurzem neu herausgegeben und verursachen erheblichen Anpassungsbedarf in der täglichen Installationspraxis.
Prüfungen von Ersatzstromversorgungen sind in regelmäßigen Abständen von fachkundigen Personen durchzuführen und zu dokumentieren. Hierbei stellen sich in der Praxis immer wieder folgende Fragen: - Welche Richtlinien und Normen sind hierfür verbindlich zu beachten? - Welche Prüfungen müssen durchgeführt werden? - Welches Prüfprotokoll ist maßgebend? - Wer haftet im Fehlerfall? In unserem praxisorientierten Kurs erhalten Sie nicht nur Antworten auf diese Fragen, Sie erhalten fernerhin eine intensive Einweisung in die notwendigen Prüfungsabläufe und der dazugehörigen Messverfahren.